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Kunsthistorischer, kultureller Vorschlag

Die Gemeinde Commezzadura hat eine alte Geschichte, und wenn Sie durch unsere kleinen Ortschaften gehen, entdecken Sie Bauwerke verschiedener Epochen und unterschiedlichster architektonischer Stile.
Der interessierte Tourist kann zahlreiche einst herrschaftliche Paläste aus den letzten Jahrhunderten bewundern, als Commezzadura zum Österreichisch-Ungarischen Reich gehörte, und sich leicht in die Atmosphäre der damaligen Zeit versetzen.
Von besonderem Interesse ist die Ortschaft MASTELLINA, bekannt als Geburtsort des großen Malers Francesco Guardi und reich an rustikalen Adelshäusern. Im alten Zentrum befindet sich auch das Haus Guardi, dekoriert mit sakraler Malerei, Fensterrahmen aus Stein und einem Portal mit Wappen. Die angegebenen Jahreszahlen auf den zahlreichen Steinportalen und auf dem sakralen Gemälde zeugen davon, dass das Haus aus dem 15. Jahrhundert stammt.
Künstlerisch wertvoll ist die Kirche S. Antonio Abate aus dem 15. Jahrhundert.

Die rundliche Fassade mit einem schönen Portal aus weißem und rosa Stein (1607), der Kirchturm mit doppelreihigen einbogigen Fenstern, einem Spitzgiebel aus Stein und vier seitlichen Fialen. Die Apsis aus dem 15. Jahrh. ist mit Teilen eines Freskenzyklus von Baschenis geschmückt. An der Außenfassade der Apsis ein schöner Holztympanon, der dem Aussehen der Kirche seinen nordischen Charakter verleiht.
Mestriago zeigt sich dem Besucher mit seinem neuen Rathaus als modernes Bergdorf. Entlang der heutigen Via del Comun-Straße stand einst La Noria, ein großes Wasserrad aus Holz, das aus einem Kanal Wasser entnahm. Es steht heute im ethnographischen Museum in San Michele all’Adige. Der älteste Teil der Ortschaft liegt etwas höher um den zentralen Platz neben der kleinen Kirche S. Giovanni Battista. Ihr Körper ist rustikal, der kleine Turm aus Holz und der einzige Altar das Werk von Simone Lenner. (Foto)
Das Dorf Almazzago in Hanglage weist zahlreiche rustikale Häuser und enge Sträßchen auf. Die S. Rocco geweihte Kirche entstand 1510 nach einem Gelübde gegen die Pest. Der Turm hat einen beachtenswerten poygonalen Grundriss. An vielen Hausfassaden sind noch hübsche sakrale Wandgemälde erkennbar.

In dem Dorf Piano ist das Haus Casa Podetti sehenswert. Einst mit wertvollen Holzdecken geschmückt, wurde es nach dem Ersten Weltkrieg an österreichische Adelige verkauft. Das Kirchlein ist S.Giuseppe (hl. Josef) geweiht und stammt aus dem 17. Jahrh. mit ummauertem Kirchplatz und einem eleganten Säulenportal aus dem 18. Jahrhundert. Den Innenraum schmückt ein schöner Barockaltar aus der deutschen Schule.
Der Ortsteil Deggiano besitzt die einzige kuriale Kirche im Tal, die Kirche SS.Trinita’. Auf dem kleinen Kirchplatz liegt der Friedhof, das aus Stein geschlagene Portal an der Fassade mit spitzem Tympanon stammt von 1611. Der Unterschied zu all den anderen Kirchen des Tals liegt darin, dass die Apsis fehlt. Der Turm weist zweireihige Einbogenfenster auf mit Markierungen und Giebel aus Stein. Im Ortszentrum erinnert ein Haus an den schrecklichen Brand 1856, dem sämtliche Häuser zum Opfer fielen.
Direkt an der Staatsstraße steht die elegante Kirche S.Agata, ein zauberhaftes ruhiges Fleckchen im Val di Sole.
Die heutige Kirche stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert, jedoch wurde ein früherer Bau schon im 15. Jahrhundert erwähnt. Der Innenraum wurde kürzlich restauriert und enthält einige hübsche Freskenzyklen von Baschenis, der Altar weist barocke Formen auf mit spätgotischen Dekorationen der Altarbilder.

Ufficio Informazioni Commezzadura - Tel. +39 0463.974840 / Fax. +39 0463.974840 / E-mail info@commezzadura.com 

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